Gaming 15. Juni 2026 · 9 Min Lesezeit

Terraria Server hosten – Komplettanleitung für Multiplayer 2026

Du willst mit Freunden in die riesige Sandbox-Welt von Terraria eintauchen? Dann erfährst du hier, wie du deinen eigenen Terraria Server hostest – ob kostenlos selbst gehostet oder gemietet bei einem professionellen Anbieter.

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Warum einen eigenen Terraria Server hosten?

Terraria ist ein absolutes Meisterwerk der Sandbox-Games und entfaltet seinen vollen Spielspaß erst im Multiplayer-Modus. Ob du mit deinen Freunden riesige Burgen baust, epische Bosskämpfe bestreitest oder seltene Ressourcen abbaust – ein eigener Server gibt dir die volle Kontrolle. Anders als bei öffentlichen Spielen hast du:

  • Volle Kontrolle: Du bestimmst die Regeln, die Spielerzahl und die Welt-Einstellungen.
  • Immer online: Ein gemieteter Server läuft rund um die Uhr – deine Freunde können jederzeit einsteigen.
  • Modding-Unterstützung: Mit TShock oder tModLoader wird Terraria noch umfangreicher.
  • Keine Lags: Stabile Server mit niedriger Latenz sorgen für flüssiges Gameplay.

In diesem Guide zeigen wir dir beide Wege: den kostenlosen Selbstbau auf deinem eigenen Rechner und das professionelle Mieten bei einem Hosting-Anbieter. Los geht's!

Methode 1: Terraria Server selbst hosten (kostenlos)

Für kleine Runden mit 2–5 Spielern reicht es völlig aus, den Server auf deinem eigenen PC zu starten. So funktioniert's:

  1. Steam öffnen und Terraria starten. Wähle im Hauptmenü "Multiplayer" → "Host & Play".
  2. Welt auswählen: Lade eine bestehende Welt oder erstelle eine neue. Passe die Spielerzahl und die Schwierigkeit an.
  3. Port freigeben: Damit deine Freunde von außen joinen können, musst du in deinem Router den Port 7777 (TCP/UDP) für deinen Rechner freigeben (Port Forwarding).
  4. IP-Adresse teilen: Deine öffentliche IP findest du unter wie-ist-meine-ip.de. Gib sie deinen Freunden – sie geben sie im Spiel unter "Join" ein.

Der Nachteil: Dein PC muss laufen, solange jemand spielen will. Für dauerhaften Betrieb empfehlen wir daher einen dedizierten Gameserver.

Methode 2: Terraria Server mieten (empfohlen)

Wer keine Lust auf Port-Forwarding und dauerhaft laufenden PC hat, mietet einen Terraria Server. Die Kosten sind überschaubar – oft schon ab 5 Euro pro Monat. Hier eine Übersicht der wichtigsten Anbieter:

Anbieter Slots RAM Preis / Monat Besonderheit
Nitrado 10 1 GB ab 5,99 € Einfaches Webinterface
G-Portal 12 2 GB ab 6,49 € DDOS-Schutz inklusive
Zap-Hosting 10 1 GB ab 4,99 € tschock vorinstalliert

TShock – Der Terraria Server Manager

TShock ist eine erweiterte Server-Software für Terraria, die dir Admin-Rechte, Gruppenverwaltung, Permissions, Anti-Cheat-Funktionen und sogar ein Ökonomie-System bietet. Viele gemietete Server haben TShock bereits vorinstalliert. Folgende Features solltest du kennen:

  • Commands: /tp, /kick, /ban, /give – alles aus der Konsole steuerbar.
  • Permissions: Lege fest, wer bauen, kämpfen oder Befehle nutzen darf.
  • Regionen: Schütze gebaute Areale vor Griefing.
  • Auto-Restart: Plane Neustarts für Updates oder Backups.

💡 Tipp: Wenn du Mods wie "Thorium" oder "Calamity" nutzen möchtest, brauchst du tModLoader. Achte beim Mieten deines Servers darauf, dass tModLoader unterstützt wird – nicht alle Anbieter bieten das von Haus aus an.

Systemanforderungen für einen Terraria Server

Terraria ist kein Hexer, was die Hardware angeht. Ein einfacher VPS oder ein gemieteter Gameserver reicht völlig aus. Hier die empfohlenen Mindestanforderungen:

Komponente Minimum Empfohlen
CPU 1 Kerne (2,0 GHz) 2 Kerne (2,5 GHz)
RAM 1 GB 2 GB
Speicher 2 GB SSD 5 GB SSD
Bandbreite 10 Mbit/s 100 Mbit/s

Fazit: Welche Option ist die beste?

Wenn du nur gelegentlich mit 2–3 Freunden spielst, reicht das kostenlose Host & Play völlig aus. Sobald aber mehr als 4 Spieler regelmäßig online sein sollen oder du Mods wie tModLoader nutzen möchtest, ist ein gemieteter Server die deutlich bessere Wahl. Die Preise sind niedrig, der Komfort hoch – und du sparst dir den Ärger mit Port-Forwarding und Heim-Netzwerk.

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