Raft Server mieten – Dedicated Server Guide & Kosten 2026

Warum einen Raft-Server mieten im Jahr 2026?

Das Survival-Spiel Raft hat sich seit seiner Veröffentlichung zu einem der beliebtesten Koop-Titel auf Steam entwickelt. Mit regelmäßigen Updates, neuen Biome-Regionen und erweiterten Crafting-Mechaniken zieht das Spiel jährlich Millionen von Spielern in seinen Bann. Ein eigener Raft-Server bietet dabei zahlreiche Vorteile gegenüber öffentlichen Servern: Du bestimmst die Spielregeln, die Tierseinstellungen, die Spieleranzahl und kannst das Spielerlebnis individuell anpassen.

Wer 2026 einen Raft-Server mieten möchte, profitiert von einer ausgereiften Hosting-Landschaft. Viele Anbieter haben ihre Infrastruktur auf die speziellen Anforderungen des Spiels optimiert, sodass Latenzzeiten minimal und die Stabilität auch bei voller Spielerzahl gewährleistet ist. Besonders für größere Freundesgruppen oder Community-Projekte ist ein dedizierter Server nahezu unverzichtbar geworden.

Die Kosten für einen eigenen Server sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Während früher nur Premium-Hoster infrage kamen, gibt es heute auch günstige Optionen, die bereits ab 5 bis 10 Euro pro Monat starten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du mit fünf Freunden oder mit 20 Mitspielern spielen möchtest – die Ressourcen lassen sich flexibel skalieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Datensouveränität. Auf einem eigenen Server hast du die volle Kontrolle über deine Spielstände, Welten-Daten und Spieler-Bans. Das ist besonders für langfristige Projekte relevant, bei denen über Monate hinweg eine konsistente Spielwelt erhalten bleiben soll.

Technische Anforderungen an einen Raft-Server

Die Mindestanforderungen für einen Raft-Dedicated-Server sind relativ moderat, skalieren aber mit der Anzahl der gleichzeitig spielenden Personen. Für kleine Gruppen mit bis zu 8 Spielern reicht ein VPS mit 2 vCPUs, 4 GB RAM und 30 GB SSD-Speicher in der Regel aus. Bei größeren Communities sollte die Konfiguration entsprechend angepasst werden.

Folgende Spezifikationen empfehlen wir als Mindeststandard für 2026:

SpieleranzahlvCPURAMSpeicherNetzwerk
1-8 Spieler2 Cores4 GB30 GB SSD100 Mbit/s
9-16 Spieler3 Cores6 GB40 GB SSD200 Mbit/s
17-24 Spieler4 Cores8 GB50 GB SSD300 Mbit/s
25+ Spieler6+ Cores12+ GB80 GB SSD500 Mbit/s

Das Betriebssystem spielt eine untergeordnete Rolle. Sowohl Ubuntu 22.04 LTS als auch Debian 12 oder Windows Server 2022 werden offiziell unterstützt. Linux-Distributionen bieten dabei in der Regel eine bessere Performance bei geringeren Lizenzkosten, weshalb sie von den meisten Hostern bevorzugt werden.

Die Netzwerkanbindung ist ein oft unterschätzter Faktor. Raft erfordert eine konstante Verbindung zwischen Client und Server, da Spielstände synchron gehalten werden. Eine Anbindung mit mindestens 100 Mbit/s und einem DDoS-Schutz ist deshalb Pflicht. Viele Hoster bieten entsprechende Schutzmaßnahmen bereits in den Standardtarifen an.

Für die Installation wird SteamCMD benötigt, ein offizielles Werkzeug von Valve, mit dem sich Dedicated Server bequem über die Kommandozeile installieren und aktualisieren lassen. Die initiale Einrichtung dauert erfahrungsgemäß zwischen 15 und 30 Minuten, sofern man mit den Grundlagen vertraut ist.

Die besten Hoster für Raft-Server 2026 im Vergleich

Der Markt für Game-Server-Hosting ist in Deutschland und Europa stark umkämpft. Wir haben die bekanntesten Anbieter unter die Lupe genommen und auf Preis-Leistung, Performance, Support und Zusatzfunktionen geprüft. Nachfolgend findest du eine Übersicht der empfehlenswertesten Optionen.

AnbieterPreis abStandortSlot-AnzahlDDoS-Schutz
Hostazar4,99 €/MonatFrankfurt, DEbis 24Inklusive
ZAP-Hosting6,99 €/MonatDE/EUbis 32Inklusive
4Netplayers5,49 €/MonatDE/EUbis 20Inklusive
GPORTAL7,99 €/MonatEUbis 30Inklusive
Contabo8,99 €/MonatDEindividuellOptional

Hostazar überzeugt durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine intuitive Weboberfläche und einen deutschsprachigen 24/7-Support. Die Server werden in deutschen Rechenzentren gehostet, was für Spieler in DACH-Region niedrige Latenzzeiten garantiert.

ZAP-Hosting ist besonders bei großen Communities beliebt, da der Anbieter hohe Slot-Zahlen und flexible Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Allerdings liegt der Preis etwas über dem Durchschnitt, was für kleine Gruppen weniger attraktiv ist.

Bei der Auswahl des richtigen Hosters solltest du nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die gebotene Performance. Ein billiger Server mit schlechter CPU-Leistung kann schnell zum Frustfaktor werden, wenn es zu Lags oder Abstürzen kommt.

Schritt-für-Schritt: Raft-Server einrichten

Die Einrichtung eines Raft-Servers ist auch für Einsteiger machbar, sofern man sich an eine klare Reihenfolge hält. Wir zeigen dir den kompletten Prozess von der Bestellung bis zum ersten Login auf dem Server.

1. Bestellung und Zugangsdaten

Nach der Bestellung erhältst du innerhalb weniger Minuten die Zugangsdaten zu deinem Server. Diese bestehen in der Regel aus einer IP-Adresse, einem Passwort für den RDP- oder SSH-Zugang sowie einem Webinterface-Link für die Verwaltung. Speichere diese Daten an einem sicheren Ort, am besten in einem Passwort-Manager.

2. Verbindung zum Server

Bei einem Linux-Server verbindest du dich per SSH mit einem Tool wie PuTTY oder dem Terminal deines Betriebssystems:

ssh root@deine-server-ip

Unter Windows nutzt du das Remote Desktop Protocol (RDP), das bereits vorinstalliert ist. Die Verbindung erfolgt über das Programm "Remotedesktopverbindung", in das du die IP-Adresse eingibst.

3. SteamCMD installieren

SteamCMD ist das offizielle Werkzeug, um Dedicated Server zu installieren. Unter Ubuntu installierst du es mit folgenden Befehlen:

sudo apt update
sudo apt install steamcmd
sudo mkdir -p /opt/raft
sudo steamcmd +force_install_dir /opt/raft +login anonymous +app_update 1110390 validate +quit

4. Server starten

Nach der Installation startest du den Server mit dem folgenden Befehl:

cd /opt/raft
./RaftDedicatedServer.sh -port 27015 -maxplayers 16

Optimale Serverkonfiguration für ein flüssiges Spielerlebnis

Die Standardkonfiguration von Raft ist nicht immer optimal. Durch gezielte Anpassungen in der Konfigurationsdatei kannst du das Spielerlebnis deutlich verbessern. Die wichtigsten Dateien findest du im Verzeichnis /opt/raft/Saved.

Eine zentrale Rolle spielt die Datei "ServerSettings.ini". Hier kannst du Parameter wie Schwierigkeitsgrad, Tierseinstellungen, Spielererfahrung und Wirtschaft anpassen. Wir empfehlen, vor jeder Änderung eine Sicherheitskopie anzulegen, damit du im Problemfall auf den Ursprungszustand zurückkehren kannst.

ParameterStandardEmpfohlenBeschreibung
DifficultyNormalHardErhöht den Schwierigkeitsgrad
DayCycleSpeed1.00.5Längere Tage für mehr Spielzeit
PlayerDamageMultiplier1.00.8Weniger Hungerverlust
DropItemsOnDisconnectTrueFalseItems bleiben im Inventar
AllowBuildingTrueTrueBauen erlauben

Die Performance lässt sich zusätzlich durch die Begrenzung der sichtbaren Reichweite und der Anzahl gleichzeitig geladener Objekte optimieren. Gerade bei größeren Spielwelten kann dies die FPS-Stabilität deutlich verbessern. Werte zwischen 2000 und 3000 haben sich in der Praxis bewährt.

Für PvP-orientierte Server empfehlen wir, die Inventar-Drop-Einstellungen anzupassen und das Griefing durch andere Spieler zu unterbinden. Auch die Whitelist-Funktion sollte aktiviert werden, damit nur zugelassene Spieler dem Server beitreten können. Dies erhöht die Sicherheit und das Spielerlebnis erheblich.

DDoS-Schutz und Sicherheitsmaßnahmen

Game-Server sind ein beliebtes Ziel für DDoS-Angriffe, da sie durch ihre dauerhafte Erreichbarkeit ein leichtes Angriffsziel bieten. Ein professioneller Hoster stellt daher automatischen DDoS-Schutz bereit, der verdächtigen Traffic filtert, bevor er den Server erreicht.

Bei Hostazar ist dieser Schutz bereits in allen Tarifen inklusive und nutzt eine Kombination aus Hardware-Firewalls und intelligenten Algorithmen, die auch komplexe Layer-7-Angriffe zuverlässig abwehren. Im Idealfall bemerken Spieler während eines Angriffs keinerlei Einschränkungen.

Zusätzlich zum DDoS-Schutz solltest du folgende Sicherheitsmaßnahmen umsetzen:

Die Schlüssel-basierte SSH-Authentifizierung ist besonders wichtig, da sie Brute-Force-Angriffe effektiv verhindert. Du generierst dazu ein Schlüsselpaar auf deinem lokalen Rechner und lädst den öffentlichen Schlüssel auf den Server hoch. Der Login per Passwort wird dann deaktiviert.

Backups sind ein weiterer kritischer Punkt. Viele Hoster bieten automatische tägliche Backups an, die du jederzeit wiederherstellen kannst. Zusätzlich empfiehlt es sich, wichtige Spielstände lokal zu sichern, um bei Datenverlust durch Hardware-Defekte abgesichert zu sein.

Mods und Erweiterungen für Raft-Server

Die Modding-Community für Raft ist aktiv und bietet zahlreiche Erweiterungen, die das Spielerlebnis bereichern. Von zusätzlichen Crafting-Rezepten über neue Inseln bis hin zu komplett neuen Spielmechaniken – die Auswahl ist vielfältig. Viele dieser Mods lassen sich auch auf einem Dedicated Server installieren.

Die Installation erfolgt in der Regel über Steam Workshop. Du abonnierst die gewünschten Mods in Steam und fügst sie über die Workshop-ID in die Serverkonfiguration ein. Anschließend wird der Server automatisch mit den Mods synchronisiert.

Beliebte Mods für Raft-Server 2026 sind unter anderem:

Mod-NameFunktionWorkshop-ID
Raft Mod LoaderGrundlage für Mods2478806964
Extra Cheese PleaseMehr Nahrung2544857825
More DecorationZusätzliche Deko2550976884
Quality of LifeKomfortfunktionen2535712198

Wichtig ist, dass alle Clients die gleichen Mods installiert haben, da es sonst zu Synchronisationsproblemen kommt. Wir empfehlen, eine kleine Auswahl bewährter Mods zu nutzen, statt zu viele gleichzeitig zu aktivieren, da dies die Performance beeinträchtigen kann.

Updates der Mods sollten immer zeitgleich auf Server und Clients erfolgen, um Inkompatibilitäten zu vermeiden. Die meisten Mod-Autoren veröffentlichen regelmäßig Patches, die neue Spielversionen unterstützen.

Häufige Probleme und Lösungen

Trotz sorgfältiger Konfiguration können beim Betrieb eines Raft-Servers verschiedene Probleme auftreten. Die häufigsten haben wir hier zusammengetragen und passende Lösungen parat.

Problem 1: Server startet nicht
Überprüfe zunächst die Log-Dateien unter /opt/raft/Saved/Logs. Häufige Ursachen sind fehlende Schreibrechte im Installationsverzeichnis oder ein belegter Port. Mit dem Befehl netstat -tulpn | grep 27015 findest du heraus, ob der Port bereits verwendet wird.

Problem 2: Hohe Latenz und Lags
Hohe Latenzzeiten entstehen oft durch eine überlastete CPU oder zu wenig RAM. Überprüfe mit htop die Auslastung des Servers. Oft hilft es, die Anzahl der maximalen Spieler zu reduzieren oder die Render-Distanz herunterzuschrauben.

Problem 3: Spieler können nicht beitreten
Stelle sicher, dass die Firewall den Port 27015 (UDP) freigibt. Bei manchen Hostern musst du diesen Port explizit im Webinterface freischalten. Auch die Whitelist-Einstellungen sollten überprüft werden, da diese standardmäßig den Beitritt für unbekannte Spieler blockiert.

Problem 4: Spielstand korrupt
Korrupte Spielstände entstehen häufig durch Abstürze während des Speicherns. In diesem Fall hilft es, auf ein älteres Backup zurückzugreifen. Regelmäßige automatische Backups sind deshalb unverzichtbar.

Sollte ein Problem nicht lösbar sein, steht dir der Support deines Hosters zur Seite. Bei Hostazar ist dieser rund um die Uhr per Ticket und Live-Chat erreichbar und kümmert sich erfahrungsgemäß schnell um alle Anliegen.

Kosten-Nutzen-Analyse: Selbst hosten vs. Anbieter mieten

Wer technisch versiert ist, könnte auf die Idee kommen, einen Raft-Server selbst zu hosten. Allerdings sprechen einige Gründe klar für die Miete bei einem professionellen Anbieter. Die Wahl hängt letztendlich von deinen individuellen Anforderungen ab.

KriteriumSelbst hostenBeim Hoster mieten
Anschaffungskosten300-800 €0 €
Stromkosten/Monat10-20 €Inklusive
DDoS-SchutzSelbst organisierenInklusive
WartungsaufwandHochGering
VerfügbarkeitAbhängig vom Internet99,9% garantiert
SkalierbarkeitBegrenztFlexibel

Die Stromkosten für den Dauerbetrieb eines Heim-PCs sind nicht zu unterschätzen. Ein typischer Server mit 80W Leistungsaufnahme verursacht jährliche Stromkosten von etwa 150 bis 200 Euro, was die monatlichen Mietkosten vieler Anbieter übersteigt.

Zudem ist die Internetanbindung in den meisten Haushalten nicht ausreichend für einen reibungslosen Serverbetrieb. Asymmetrische DSL-Anschlüsse haben in der Regel zu geringe Upload-Bandbreiten, und die Latenzzeiten schwanken je nach Auslastung des Anschlusses.

Ein weiterer Vorteil des Mietens ist die Möglichkeit, den Server kurzfristig hoch- oder herunterzustufen. Wer nur an Wochenenden spielt, kann in vielen Tarifen pausieren und spart so bis zu 50% der monatlichen Kosten.

Rechtliche Aspekte beim Server-Mieten

Beim Betrieb eines Raft-Servers gibt es einige rechtliche Aspekte zu beachten. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung der Nutzungsbedingungen von Steam und des Spieleentwicklers Redbeet Interactive. Diese erlauben grundsätzlich das Hosting von Dedicated Servern, sofern keine kommerzielle Vermarktung erfolgt.

Wenn du einen Server für eine Community betreibst, solltest du klare Regeln für das Verhalten der Spieler definieren. Insbesondere bei öffentlich zugänglichen Servern empfiehlt es sich, ein Regelwerk zu veröffentlichen, das Verstöße klar benennt und entsprechende Konsequenzen vorsieht.

Die DSGVO spielt eine wichtige Rolle, sobald du personenbezogene Daten wie IP-Adressen oder Discord-Verbindungen speicherst. Du solltest eine Datenschutzerklärung für deinen Server bereitstellen, die Auskunft darüber gibt, welche Daten erhoben und wie lange sie gespeichert werden.

Für kommerzielle Nutzung, etwa durch Spenden oder kostenpflichtige Premium-Slots, ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich. In diesem Fall empfehlen wir, einen Steuerberater zu konsultieren, um die steuerlichen Pflichten korrekt zu erfüllen.

Hostazar und andere seriöse Hoster unterstützen dich bei der Einhaltung dieser Vorgaben und stellen dir rechtssichere Vorlagen und Informationen zur Verfügung.

Fazit: Lohnt sich ein eigener Raft-Server 2026?

Die Antwort auf diese Frage hängt stark von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Wenn du regelmäßig mit einer festen Gruppe spielst und Wert auf ein stabiles, anpassbares Spielerlebnis legst, lohnt sich die Investition in einen eigenen Server in jedem Fall. Die monatlichen Kosten sind überschaubar, und der Komfort ist enorm.

Bei der Wahl des Hosters solltest du auf Aspekte wie Standort, Performance, Support und DDoS-Schutz achten. Hostazar bietet hier ein besonders ausgewogenes Gesamtpaket, das sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Community-Betreiber attraktiv ist.

Technisch ist die Einrichtung auch für Laien machbar, sofern man sich an die Anleitungen hält. Mit etwas Geduld und der Bereitschaft, sich in die Materie einzuarbeiten, steht dem eigenen Raft-Server nichts mehr im Wege.

Wichtig ist, dass du regelmäßig Updates einspielst und Backups anlegst, um langfristig Freude an deinem Server zu haben. Bei Fragen und Problemen steht dir der Support deines Hosters zur Seite, sodass du nicht auf dich allein gestellt bist.

Wir empfehlen, mit einem kleinen Tarif zu starten und diesen bei Bedarf zu erweitern. So findest du schnell die ideale Konfiguration für deine Bedürfnisse und behältst die Kosten stets im Blick.

Was ist ein Raft-Server und warum mieten statt selbst hosten?

Ein Raft-Server ist eine dedizierte Spielinstanz für das Survival-Spiel "Raft", in dem Spieler gemeinsam auf einem selbstgebauten Floß die Ozeane überleben. Die Spieler müssen Ressourcen sammeln, das Floß erweitern, Haie abwehren und unbekannte Inseln erkunden. Während lokale Singleplayer-Sessions nur begrenzt Spaß machen, entfaltet das volle Potenzial von Raft erst im Multiplayer mit Freunden oder einer größeren Community.

Das Mieten eines Raft-Servers bietet gegenüber dem Self-Hosting auf dem heimischen PC erhebliche Vorteile. Die Performance bleibt konstant, da der Anbieter professionelle Hardware mit ausreichend RAM, schnellen SSDs und leistungsstarken CPUs bereitstellt. Der eigene Computer wird nicht durch den Server-Betrieb belastet, sodass Sie parallel spielen, streamen oder andere Anwendungen nutzen können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verfügbarkeit. Ein gemieteter Server läuft 24/7, auch wenn Ihr eigener PC ausgeschaltet ist. So können Ihre Mitspieler jederzeit weiterspielen, während Sie nicht online sind. Zudem kümmert sich der Hosting-Anbieter um Updates, Backups und technische Wartung, sodass Sie sich voll auf das Spielerlebnis konzentrieren können.

Zusätzlich bieten professionelle Raft-Server-Hoster oft eine benutzerfreundliche Weboberfläche für die Konfiguration. Anpassungen an der Spielwelt, Spielerzahl, Schwierigkeitsgrad und Mod-Support lassen sich mit wenigen Klicks umsetzen. Auch DDoS-Schutz und ein niedriger Ping durch Server-Standorte in Deutschland, Europa oder weltweit sind inklusive.

Die wichtigsten Vorteile eines gemieteten Raft-Servers

Einer der größten Vorteile ist die garantierte Server-Verfügbarkeit. Professionelle Rechenzentren verfügen über redundante Stromversorgung, Klimaanlagen und Glasfaseranbindungen, sodass Ausfallzeiten nahezu ausgeschlossen sind. Ihre Community kann sich darauf verlassen, dass der Server immer erreichbar ist, wenn eine Spielsession geplant ist.

Die Skalierbarkeit ist ein weiterer Pluspunkt. Je nach Anbieter können Sie Ressourcen wie RAM, CPU-Kerne oder Spieler-Slots flexibel anpassen. Wächst Ihre Community, upgraden Sie einfach auf ein größeres Paket. So zahlen Sie nie mehr als nötig, haben aber jederzeit die Möglichkeit, die Performance zu steigern.

Professioneller Support gehört bei den meisten Hostern zum Standard. Bei technischen Problemen, Fragen zur Konfiguration oder Mod-Installation steht Ihnen ein kompetentes Team per Live-Chat, E-Mail oder Telefon zur Seite. Gerade Einsteiger profitieren von diesem Service erheblich.

Die Sicherheit ist ebenfalls ein entscheidender Faktor. DDoS-Angriffe können private Server schnell lahmlegen. Gute Hosting-Anbieter integrieren automatischen DDoS-Schutz, der solche Angriffe abwehrt, bevor sie Ihren Server erreichen. SSL-Verschlüsselung und regelmäßige Sicherheitsupdates gehören ebenfalls zum Standardrepertoire.

Technische Anforderungen an einen Raft-Server 2026

Die Mindestanforderungen für einen Raft-Server sind in den letzten Jahren konstant geblieben, da die Spiele-Engine relativ ressourcenschonend arbeitet. Dennoch sollten Sie für ein reibungsloses Spielerlebnis bestimmte Hardware-Spezifikationen beachten, insbesondere wenn Sie größere Gruppen oder viele Mods einsetzen möchten.

Für eine kleine Gruppe von 4-8 Spielern empfehlen wir mindestens 4 GB RAM, einen modernen Mehrkern-Prozessor (mindestens 2 vCPUs) und 10 GB SSD-Speicherplatz. Diese Konfiguration läuft auch mit aktivierten Mods stabil, solange die Mod-Anzahl überschaubar bleibt. Die CPU sollte idealerweise aus der aktuellen Generation stammen, um Single-Thread-Performance zu gewährleisten, da Raft primär Single-Threaded arbeitet.

Für größere Communities mit 16-32 Spielern oder umfangreichen Mod-Paketen steigen die Anforderungen deutlich. Hier sollten 8-16 GB RAM, 4 vCPUs und mindestens 20 GB schneller NVMe-Speicher eingeplant werden. Eine schnelle Netzwerkanbindung mit mindestens 1 Gbit/s sorgt für geringe Latenzzeiten, was besonders bei PvP-orientierten Sessions wichtig ist.

SpielerzahlRAMvCPUsSpeicherEmpfohlener Tarif
4-8 Spieler4 GB210 GB SSDStarter / Basic
8-16 Spieler8 GB315 GB SSDStandard
16-32 Spieler16 GB425 GB NVMePremium
32+ Spieler / Mods32 GB6+40 GB NVMeEnterprise

Welche Anbieter eignen sich 2026 für Raft-Server?

Der Markt für Game-Server-Hosting ist 2026 vielfältiger denn je. Neben etablierten Anbietern wie Nitrado, G-Portal und ZAP-Hosting haben sich spezialisierte Raft-Hoster etabliert, die besonders auf die Bedürfnisse der Community zugeschnittene Pakete anbieten. Die Wahl des richtigen Anbieters hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Große Anbieter wie Nitrado punkten mit globaler Server-Infrastruktur, einfacher Bedienung und einer breiten Spielauswahl. Sie sind besonders für Einsteiger geeignet, da die Weboberfläche intuitiv gestaltet ist und vorgefertigte Konfigurationen bereitstellt. Allerdings zahlen Sie für diesen Komfort oft einen Aufschlag gegenüber spezialisierten Anbietern.

Spezialisierte Raft-Server-Hoster wie Survarium, GTXGaming oder Pingperfect bieten oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie kennen die spezifischen Anforderungen des Spiels, bieten vorkonfigurierte Mods und haben oft schnellere Reaktionszeiten bei Spielupdates. Zudem unterstützen sie häufig erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten, die bei Generalisten fehlen.

Bei der Anbieterwahl sollten Sie auf folgende Kriterien achten: Server-Standort (idealerweise Deutschland für niedrigen Ping), DDoS-Schutz, Webinterface-Qualität, Preisstruktur (monatlich vs. jährlich), Mod-Support und die Reputation in der Community. Lesen Sie aktuelle Reviews auf Trustpilot, Discord und Reddit, um authentische Erfahrungen anderer Spieler zu erhalten.

Kosten eines Raft-Servers im Überblick

Die monatlichen Kosten für einen Raft-Server variieren 2026 je nach Anbieter und Leistungsumfang erheblich. Einsteiger-Tarife beginnen bei etwa 5-8 Euro pro Monat, während professionelle High-End-Server mit 32+ Slots und umfangreichem Mod-Support 25-50 Euro monatlich kosten können. Die Preise sind meist gestaffelt nach Spieler-Slots und RAM.

Die meisten Anbieter bieten Rabatte bei längerfristiger Buchung. Ein Jahresvertrag ist typischerweise 20-30% günstiger als eine monatliche Zahlung. Auch saisonale Aktionen rund um den Black Friday, Ostern oder Weihnachten bieten gute Möglichkeiten, einen Raft-Server günstiger zu mieten. Achten Sie jedoch darauf, dass keine versteckten Setup-Gebühren anfallen.

AnbieterTarifSlotsRAMPreis/MonatStandort
NitradoRaft Basic104 GBab 7,99 €DE/EU
ZAP-HostingRaft Premium208 GBab 12,99 €DE/EU
GTXGamingRaft Pro3016 GBab 18,50 €EU/US
PingperfectRaft Enterprise5032 GBab 29,99 €weltweit
SurvariumRaft Customflexibelflexibelab 9,90 €DE

Installation und erste Konfiguration

Nach der Buchung eines Raft-Servers erhalten Sie in der Regel innerhalb weniger Minuten die Zugangsdaten per E-Mail. Diese beinhalten die IP-Adresse, einen Port sowie Zugangsdaten für das Webinterface und FTP. Der Server ist sofort einsatzbereit und kann über das Webinterface konfiguriert werden.

Die Grundkonfiguration umfasst das Setzen eines Server-Namens, der maximalen Spieleranzahl, des Passworts (falls gewünscht) und der Sichtbarkeit (öffentlich oder privat). Auch der Spielmodus (klassisch, Creative, Hardcore) wird hier eingestellt. Die meisten Anbieter bieten eine Live-Konsole, in der Sie Befehle direkt eingeben können.

Für erweiterte Einstellungen steht eine Konfigurationsdatei zur Verfügung, die per FTP-Client oder Dateimanager im Webinterface bearbeitet werden kann. Hier lassen sich Werte wie Tiersammelrate, Hai-Aggressivität, Hungergeschwindigkeit, Strahlungsschaden und viele weitere Parameter anpassen. Detaillierte Dokumentationen finden Sie in der Regel auf der Anbieter-Website oder im Steam-Wiki.

Mods und Plugins für Raft-Server

Mods erweitern das Spielerlebnis in Raft erheblich und sind ein Hauptgrund, warum viele Spieler einen eigenen Server mieten. Von zusätzlichen Gegenständen über neue Inselbiome bis hin zu kompletten Quality-of-Life-Verbesserungen ist alles möglich. Der Mod-Support ist jedoch nicht bei allen Hostern selbstverständlich.

Die bekannteste Mod-Plattform für Raft ist RaftModding, wo die Community zahlreiche Mods veröffentlicht. Auch Thunderstore wird von vielen Hostern unterstützt. Zu den beliebtesten Mods zählen "Better Raft" mit erweiterten Bauteilen, "MoreDecks" für zusätzliche Stockwerke und "Higher Raft Loot" für bessere Beute auf dem Floß.

Die Installation erfolgt meist über ein Mod-Manager-Tool oder durch Hochladen der Mod-Dateien in einen dedizierten Mods-Ordner auf dem Server. Viele Hoster bieten eine komfortable Mod-Installation direkt im Webinterface an, bei der Sie Mods per Klick aus einer Liste auswählen können. Stellen Sie sicher, dass alle Spieler die gleichen Mods installiert haben, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

Optimale Server-Einstellungen für ein gutes Spielerlebnis

Die Standardeinstellungen von Raft sind bereits gut ausbalanciert, lassen sich aber durch gezielte Anpassungen weiter optimieren. Für eine gemütliche Spielerunde mit Freunden empfiehlt sich eine längere Tag-Nacht-Phase, reduzierte Hai-Aggressivität und ein niedrigerer Schwierigkeitsgrad bei Hunger und Durst.

Für PvP-orientierte Sessions sollten Sie die Inventarverlust-Funktion aktivieren, das Bauen auf fremden Flößen erlauben und die Ressourcen-Spawnrate erhöhen. Auch ein kürzerer Tag-Nacht-Zyklus sorgt für mehr Action, da weniger Zeit mit Schlafen verbracht werden muss. Diese Einstellungen lassen sich in der Regel in der Weboberfläche des Hosters vornehmen.

Wichtig ist auch die regelmäßige Wartung des Servers. Leeren Sie das Log-File, um Speicherplatz zu sparen, und erstellen Sie regelmäßig Backups, besonders vor größeren Updates oder Mod-Installationen. Viele Hoster bieten automatische Backup-Funktionen an, die täglich oder wöchentlich Sicherungen erstellen.

Backup-Strategien und Datensicherung

Backups sind für jeden Raft-Server essenziell. Stundenlange Spielfortschritte, aufwendige Floßkonstruktionen und freigeschaltete Technologien können durch Datenverlust unwiederbringlich verloren gehen. Glücklicherweise bieten die meisten professionellen Hosting-Anbieter automatisierte Backup-Lösungen an.

Die Standardmethode ist die tägliche Sicherung der Weltdatei und der Spielerdaten. Diese werden auf einem separaten Speicherort archiviert und können bei Bedarf mit wenigen Klicks wiederhergestellt werden. Zusätzlich sollten Sie manuelle Backups vor großen Änderungen erstellen, etwa vor Mod-Updates, Konfigurationsänderungen oder der Einführung neuer Spielregeln.

Für maximale Sicherheit empfehlen wir die 3-2-1-Backup-Strategie: Drei Kopien Ihrer Daten, gespeichert auf zwei verschiedenen Medientypen, mit mindestens einer Kopie offsite. Lokale Backups auf dem Server selbst, externe Backups beim Hoster und zusätzliche Downloads auf Ihren Computer oder Cloud-Speicher wie Google Drive oder Dropbox bieten optimalen Schutz.

Performance-Tuning für Raft-Server

Bei Performance-Problemen auf Ihrem Raft-Server gibt es mehrere Stellschrauben, an denen Sie drehen können. Beginnen Sie mit der Reduzierung der Sichtweite und der gleichzeitigen Spieleranzahl, da diese Faktoren die CPU-Belastung am stärksten beeinflussen. Auch die Anzahl der aktiven NPCs und Tiere sollte begrenzt werden.

Mods sind eine häufige Ursache für Performance-Einbrüche. Überprüfen Sie regelmäßig, welche Mods tatsächlich genutzt werden, und entfernen Sie veraltete oder ressourcenintensive Mods. Ein schlanker Server mit wenigen, aber qualitativ hochwertigen Mods läuft oft stabiler als ein überladener Server mit Dutzenden Mods.

Überwachen Sie die Server-Ressourcen über das Dashboard Ihres Hosters. Achten Sie auf RAM-Auslastung, CPU-Last und Netzwerk-Traffic. Bei dauerhaft hoher Auslastung empfiehlt sich ein Upgrade auf einen leistungsstärkeren Tarif. Auch ein Wechsel des Server-Standorts kann helfen, wenn Ihre Spieler geografisch verstreut sind.

Rechtliche Aspekte beim Server-Mieten

Beim Mieten eines Raft-Servers gibt es einige rechtliche Aspekte zu beachten, die vielen Spielern nicht bewusst sind. Grundsätzlich ist das Betreiben eines öffentlichen Servers erlaubt, solange Sie die Nutzungsbedingungen des Spieleherstellers Redbeet Interactive und des Plattformbetreibers Steam einhalten.

Wichtig ist, dass kommerzielle Aspekte korrekt gehandhabt werden. Wenn Sie Spenden oder Mitgliedsbeiträge von Spielern für den Server-Betrieb annehmen, sollten Sie dies transparent kommunizieren und die Einnahmen gegebenenfalls versteuern. Auch das Verteilen von Spendenrechten oder Pay-to-Win-Vorteilen verstößt gegen die Nutzungsbedingungen vieler Spiele.

Datenschutz ist ein weiteres Thema. Wenn Sie einen Server mit Registrierungspflicht betreiben, verarbeiten Sie personenbezogene Daten und müssen die DSGVO beachten. Bei gemieteten Servern liegt die Verantwortung für die Datensicherheit beim Hoster, aber Sie als Betreiber sollten sich über die geltenden Regelungen informieren.

Fazit: Lohnt sich ein gemieteter Raft-Server 2026?

Das Mieten eines Raft-Servers lohnt sich 2026 für alle, die das Spiel regelmäßig mit Freunden oder einer Community spielen möchten. Die Vorteile überwiegen klar: bessere Performance, 24/7-Verfügbarkeit, professioneller Support und mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Die Kosten sind mit 8-30 Euro monatlich überschaubar, besonders wenn sich die Spieler die Kosten teilen.

Achten Sie bei der Wahl des Anbieters auf einen guten Ruf, faire Preisgestaltung und Standorte in Ihrer Nähe. Testen Sie zunächst einen günstigen Tarif und upgraden Sie bei Bedarf. Mit der richtigen Konfiguration und regelmäßigen Backups steht einem langfristigen Spielspaß nichts im Wege.

Ob für gelegentliche Spieleabende mit Freunden oder eine aktive Community – ein gemieteter Raft-Server bietet die beste Grundlage für unvergessliche Survival-Abenteuer auf hoher See. Investieren Sie etwas Zeit in die Konfiguration und Pflege, und Sie werden mit einem reibungslosen Spielerlebnis belohnt.

Raft-Server mieten 2026: Der vollständige Guide für Gamer, Entwickler und Enthusiasten

Ein eigener Raft-Server ist der Traum vieler Survival-Gaming-Fans. Das beliebte Mehrspieler-Spiel von Redbeet Interactive versetzt die Spieler auf ein treibendes Floss inmitten eines endlosen Ozeans, wo sie gemeinsam Ressourcen sammeln, Bauwerke errichten und gegen Hai-Angriffe, Feinde und die Natur kämpfen. Wer auf der Suche nach einem dauerhaften, lag-freien Spielerlebnis ist, sollte einen Raft-Server mieten statt ihn selbst zu hosten.

Im Jahr 2026 ist das Angebot an spezialisierten Game-Server-Hostern riesig. Von großen Anbietern wie Nitrado, GPortal und Hetzner bis hin zu spezialisierten Nischenanbietern gibt es unzählige Optionen. Die Preise variieren je nach Servergröße, Standort und Features erheblich, und nicht jeder Anbieter ist für jeden Einsatzzweck gleich gut geeignet. Dieser Leitfaden hilft dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Was ist ein Raft-Server und warum sollte man einen mieten?

Ein Raft-Server ist eine dedizierte Instanz des Spiels, die rund um die Uhr online ist und auf der mehrere Spieler gemeinsam oder gegeneinander spielen können. Im offiziellen Spiel ist man an die Server des Herstellers gebunden, was bedeutet, dass man keinen Einfluss auf Einstellungen, Mods, Passwörter oder die Verfügbarkeit hat. Ein eigener Server bietet hier deutlich mehr Flexibilität und Kontrolle.

Die Vorteile eines gemieteten Servers liegen auf der Hand. Zunächst einmal ist die Verfügbarkeit garantiert – der Server läuft 24/7, auch wenn der Host-Rechner ausgeschaltet ist. Zudem kann man die Spielerzahl, die Spielregeln, die Schwierigkeit und viele weitere Parameter frei konfigurieren. Auch Mods und Custom-Inhalte lassen sich auf einem eigenen Server wesentlich einfacher installieren und verwalten. Für Clans, Communities und langfristige Spielerfahrungen ist ein gemieteter Server daher fast unverzichtbar.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Performance. Während selbst gehostete Server auf der eigenen Heim-Hardware oft unter Lags, Verbindungsabbrüchen und Bandbreitenproblemen leiden, bieten professionelle Hosting-Anbieter Rechenzentren mit schnellen Anbindungen, redundanter Stromversorgung und DDoS-Schutz. Das Ergebnis ist ein deutlich stabileres Spielerlebnis, das vor allem bei größeren Spielgruppen und kompetitiven Szenarien den entscheidenden Unterschied machen kann.

Die wichtigsten Vorteile eines gemieteten Raft-Servers

Der wohl wichtigste Vorteil ist die konstante Verfügbarkeit. Ein gemieteter Server läuft unabhängig vom eigenen PC, was bedeutet, dass Freunde und Community-Mitglieder jederzeit spielen können – auch wenn man selbst offline ist. Dies ist besonders wichtig für internationale Communities mit Spielern in verschiedenen Zeitzonen, da so ein kontinuierlicher Spielbetrieb gewährleistet ist.

Ein weiterer Vorteil ist die vollständige Kontrolle über die Serverkonfiguration. Administratoren können die Slot-Anzahl, die Spielgeschwindigkeit, die Ressourcen-Spawn-Rate, das PVP-Verhalten und viele weitere Parameter anpassen. Auch das Hinzufügen von Mods, das Setzen von Whitelists und das Vergeben von Berechtigungen für andere Spieler ist problemlos möglich. Wer eine ganz bestimmte Spielerfahrung kreieren möchte, hat hier alle Freiheiten.

Nicht zu vergessen ist der professionelle Support. Die meisten Anbieter stellen rund um die Uhr Support-Mitarbeiter bereit, die bei technischen Problemen, Konfigurationsfragen oder Performance-Engpässen helfen. Viele Anbieter bieten zudem ein Web-Interface oder einen Control-Panel an, mit dem man den Server komfortabel verwalten kann, ohne sich mit Kommandozeilen-Tools auseinandersetzen zu müssen. Auch Backups und automatische Updates sind in der Regel inklusive.

Voraussetzungen für einen guten Raft-Server

Die technischen Anforderungen an einen Raft-Server sind überschaubar, aber nicht zu unterschätzen. Für einen kleinen Server mit 4-8 Spielern genügen in der Regel 4 GB RAM, 2 vCPU-Kerne und 20 GB SSD-Speicher. Für größere Konstellationen mit 16 oder mehr Spielern, vielen Mods oder intensiver Nutzung empfiehlt sich mindestens 8 GB RAM und 4 vCPUs. Mods können den Ressourcenbedarf deutlich erhöhen, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte.

Die Internetanbindung des Servers ist ein weiterer kritischer Faktor. Während Spieler in Europa idealerweise einen Server in Frankfurt, Amsterdam oder Paris nutzen sollten, sind für US-Spieler Standorte in New York, Dallas oder Los Angeles besser geeignet. Die Latenz zum Server sollte idealerweise unter 50 ms liegen, um ein reibungsloses Spielerlebnis zu gewährleisten. Gute Anbieter bieten daher Server an mehreren Standorten weltweit an, sodass man die optimale Region wählen kann.

Sicherheitsfeatures sind ebenfalls essenziell. DDoS-Schutz ist bei öffentlichen Servern ein Muss, da Raft-Server ein beliebtes Ziel für Angreifer sind. Auch ein guter Bot-Schutz, automatische Backups und die Möglichkeit, den Server per Whitelist oder Passwort zu schützen, sollten vorhanden sein. Wer seinen Server kommerziell nutzen oder einer großen Community zur Verfügung stellen möchte, sollte auf diese Features besonders achten.

Anbieter-Vergleich: Die besten Raft-Server-Hoster 2026

Anbieter Preis/Monat (ab) Slots Standorte Besonderheiten
Nitrado ca. 9 € 10-40 DE, EU, US, AS Webinterface, Mod-Support, DDoS-Schutz
GPortal ca. 8 € 10-50 EU, US, AS, AU Sofort verfügbar, PS/Xbox-Kompatibilität
4Netplayers ca. 7 € 10-30 DE, EU Günstig, deutsche Server, guter Support
Host-Unlimited ca. 10 € 10-40 DE, EU Hohe Performance, Premium-Support
ZAP-Hosting ca. 6 € 10-30 DE, EU, US Sehr günstig, große Auswahl
Hetzner (Cloud) ca. 5 € Eigenverwaltung DE, FI, US Volle Kontrolle, eigene Konfiguration nötig

Kostenfaktoren und Preismodelle verstehen

Die Preise für Raft-Server variieren je nach Anbieter, Slot-Anzahl und Vertragslaufzeit erheblich. In der Regel gilt: Je länger die Vertragslaufzeit, desto günstiger der monatliche Preis. Viele Anbieter gewähren Rabatte von 10-20% bei jährlicher Zahlung. Kurzfristige Mietoptionen (Tage oder Wochen) sind ebenfalls verfügbar, kosten aber pro Tag deutlich mehr als monatliche Verträge.

Die Slot-Anzahl ist ein weiterer entscheidender Kostenfaktor. Während ein 10-Slot-Server oft schon ab 5-8 € pro Monat erhältlich ist, kosten 30-Slot-Server schnell 20-30 € und mehr. Mods können den Preis ebenfalls in die Höhe treiben, da sie zusätzliche Ressourcen benötigen. Bei der Budgetplanung sollte man daher die voraussichtliche Spielerzahl und die geplante Nutzungsdauer realistisch einschätzen.

Versteckte Kosten lauern oft in den Details. Manche Anbieter berechnen Mod-Support, Backups oder erweiterten Support extra. Auch Kündigungsfristen, automatische Vertragsverlängerungen und Mindestlaufzeiten sollten vor Vertragsabschluss genau geprüft werden. Seriöse Anbieter sind hier transparent und verstecken keine Kosten im Kleingedruckten. Ein Preisvergleich lohnt sich, denn die Unterschiede sind oft erheblich.

Schritt-für-Schritt: Einen Raft-Server einrichten

Die Einrichtung eines gemieteten Raft-Servers ist in der Regel unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Zunächst wählt man beim Anbieter die gewünschte Slot-Anzahl, den Standort und die Vertragslaufzeit aus. Nach der Bestellung erhält man per E-Mail die Zugangsdaten zum Webinterface, in dem der Server konfiguriert werden kann. Die meisten Anbieter ermöglichen eine Sofortaktivierung, sodass der Server innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist.

Im Webinterface können nun die Servereinstellungen angepasst werden. Typische Parameter sind der Servername, das Passwort, die Spieler-Slot-Anzahl, die Spielgeschwindigkeit, die Häufigkeit von Hai- und Feindangriffen, der Hunger- und Durstverlust sowie das PVP-Verhalten. Auch die Auswahl des Spielmodus (Creative vs. Survival) und die Konfiguration der Ressourcen-Spawn-Rate sind hier möglich. Die meisten Anbieter bieten vorkonfigurierte Profile, die als Ausgangspunkt dienen können.

Code-Beispiel für eine typische Serverkonfiguration (settings.json):

{
  "Name": "Mein Raft Server",
  "Password": "geheim123",
  "MaxPlayers": 16,
  "GameMode": "Survival",
  "Difficulty": "Normal",
  "DayCycleSpeed": 0.5,
  "RessourceSpawnRate": 1.0,
  "SharkAttackRate": 1.0,
  "PlayerDamageToBlocks": false,
  "PVP": false,
  "AllowUnderwaterBuilds": true,
  "UseGlobalChat": true
}

Mods installieren und verwalten

Mods erweitern Raft um neue Inhalte, Items, Bauwerke und Spielmechaniken und sind ein wesentlicher Grund, warum viele Spieler auf einen eigenen Server umsteigen. Beliebte Mods sind etwa "Raft Mod Loader" (RML), der die Grundlage für viele andere Mods bildet, sowie spezifische Mods für neue Inseln, Fahrzeuge oder Crafting-Rezepte. Die Installation erfolgt in der Regel über ein Mod-Manager-Webinterface, das viele Anbieter integriert haben.

Bei der Verwendung von Mods ist Kompatibilität ein wichtiges Thema. Nicht alle Mods funktionieren miteinander, und manche Mods erfordern eine bestimmte Spielversion. Vor der Installation sollte man die Mod-Dokumentation lesen und prüfen, ob der Mod mit der aktuellen Serverversion kompatibel ist. Auch die Ressourcenauswirkungen sind zu beachten: Mods können den RAM- und CPU-Bedarf deutlich erhöhen, was bei der Serverdimensionierung berücksichtigt werden muss.

Backup-Strategien sind bei modifizierten Servern besonders wichtig. Vor jeder Mod-Installation oder Konfigurationsänderung sollte ein vollständiges Backup erstellt werden, das im Notfall wiederhergestellt werden kann. Viele Anbieter bieten automatische tägliche Backups an, die in den Servereinstellungen aktiviert werden können. Zusätzlich empfiehlt es sich, wichtige Konfigurationsdateien lokal zu sichern, um bei einem Provider-Wechsel oder Datenverlust gerüstet zu sein.

Performance-Optimierung für große Server

Bei größeren Raft-Servern mit vielen Spielern oder intensiver Mod-Nutzung ist Performance-Optimierung ein wichtiges Thema. Die wichtigsten Stellschrauben sind die Reduzierung der Sichtweite, das Begrenzen der gleichzeitigen KI-Einheiten und das Optimieren der Mod-Konfiguration. Auch das Hinzufügen von mehr RAM und CPU-Kernen kann helfen, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt, an dem andere Faktoren limitierend wirken.

Die Netzwerkanbindung spielt eine ebenso wichtige Rolle. Ein Server mit zu geringer Bandbreite kann zu Lags und Verbindungsabbrüchen führen, selbst wenn die CPU- und RAM-Ressourcen ausreichen. Gute Anbieter verwenden 1-Gbit/s- oder sogar 10-Gbit/s-Anbindungen, die selbst bei vielen gleichzeitigen Spielern für stabile Latenzen sorgen. Bei der Auswahl des Anbieters sollte man auf die garantierte Bandbreite und das Peering achten.

Regelmäßige Wartung ist ein weiterer Schlüssel zu guter Performance. Dazu gehört das Aktualisieren des Spiels und der Mods, das Leeren des Server-Caches sowie das Monitoring der Ressourcenauslastung. Viele Anbieter bieten Performance-Dashboards an, in denen man CPU-, RAM- und Netzwerkauslastung in Echtzeit einsehen kann. Bei ungewöhnlichen Auslastungen sollte man der Ursache auf den Grund gehen und gegebenenfalls die Konfiguration anpassen.

Sicherheit und Schutz vor Angriffen

Sicherheit ist bei öffentlichen Raft-Servern ein ernstes Thema. DDoS-Angriffe können den Server lahmlegen und sind besonders bei großen oder bekannten Servern ein reales Risiko. Gute Anbieter bieten daher DDoS-Schutz, der verdächtigen Traffic

Valheim Server mieten oder auf VPS hosten: Kosten, Mods, Performance 2026
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