Warum einen Soulmask Dedicated Server hosten?

Bei Soulmask handelt es sich um das Open-World-Survival-Spiel von CampFire Studio, das seit dem Early-Access-Start im Juni 2024 eine stetig wachsende Community um sich schart. Wer dauerhaft mit Freunden oder einer Community die postapokalyptische Welt erkunden möchte, stößt bei Konsolen- oder Drittanbieter-Servern schnell an Grenzen: begrenzte Slots, schwankende Performance, keine Mod-Unterstützung und eingeschränkte Admin-Rechte. Ein eigener Dedicated Server löst all diese Probleme auf einen Schlag.

Im Vergleich zu einem lokal auf dem Gaming-PC mitlaufenden Server bietet die dedizierte Variante entscheidende Vorteile: Der Host-Rechner bleibt frei für andere Aufgaben, die Uptime liegt bei 99,9 %, sofern ein professioneller Anbieter gewählt wird, und die Konfiguration lässt sich vollständig über Textdateien automatisieren. Gerade bei größeren Tribes mit 20 bis 50 Spielern wird eine konstante Tickrate von 30 Hz nur durch dedizierte Hardware erreicht.

Die Anschaffungskosten sind dabei deutlich geringer als viele vermuten. Ein leistungsfähiger Root-Server mit 16 GB RAM, modernem Ryzen- oder Intel-Prozessor und 500 GB SSD-NVMe ist 2026 bereits ab 19,90 € pro Monat zu haben. Auf hostazar.com findest du vorkonfigurierte Pakete, die speziell auf die Anforderungen von Survival-Games wie Soulmask zugeschnitten sind.

Ein weiterer Pluspunkt: Du behältst die volle Datenhoheit. Charakterfortschritte, Bauwerke, Stammesdaten und Modifikationen werden lokal auf deinem Server gespeichert – kein Anbieter kann dein Projekt ohne Zustimmung löschen oder einschränken. Das ist insbesondere für langfristig angelegte Community-Projekte essenziell.

Soulmask Server-Systemanforderungen im Überblick

Die Anforderungen an einen Soulmask-Server skalieren stark mit der Spielerzahl, der Kartengröße und der Anzahl eingesetzter Mods. Die folgende Tabelle gibt einen praxisnahen Überblick für 2026:

Spielerzahl CPU RAM Speicher Netzwerk
1–10 Spieler 4 vCPU (Ryzen 7 / i7) 16 GB DDR4 60 GB SSD 100 Mbit/s Up
10–30 Spieler 6 vCPU (Ryzen 9 / i9) 32 GB DDR5 120 GB NVMe 250 Mbit/s Up
30–60 Spieler 8+ vCPU dediziert 64 GB DDR5 250 GB NVMe 500 Mbit/s Up
60+ Spieler / Mods 12+ vCPU dediziert 96+ GB DDR5 500 GB NVMe 1 Gbit/s Up

Wichtig zu wissen: Soulmask nutzt sowohl Single-Thread-Performance für die Game-Logic als auch Multi-Threading für KI, Pathfinding und das World-Simulation-System. Eine CPU mit hoher IPC-Leistung und mindestens 6 Kernen ist deshalb Pflicht. AMD Ryzen 9 7950X oder Intel Core i9-13900K liefern in der Praxis die besten Ergebnisse.

Beim RAM solltest du niemals unter 16 GB starten, da das Spiel aggressiv prefetched und bei großen Basen schnell 10 bis 12 GB Working-Set überschritten werden. Für produktive 30-Spieler-Server empfehlen wir 32 GB als Standard, um auch bei gleichzeitigen Bau- und Crafting-Spitzen Reserven zu haben.

Der Speicherbedarf wächst kontinuierlich. Pro 100 Spielstunden fallen etwa 1,5 bis 2 GB Savegame-Daten an. Wer seinen Server ein Jahr betreibt, sollte mindestens 150 GB freien Speicher einplanen – inklusive automatischer Backups.

Anbieter-Vergleich: Dedicated Server für Soulmask 2026

Der Markt für Dedicated Server ist 2026 unübersichtlich geworden. Wir vergleichen vier typische Anbieter-Kategorien mit ihren Vor- und Nachteilen für Soulmask-Hosting:

Anbieter-Typ Preis/Monat Performance Support Empfehlung
Root-Server (Hetzner, OVH) 19–49 € ★★★★★ ★★★☆☆ Preis-Leistung-Sieger
Game-Server-Hoster (hostazar.com) 29–89 € ★★★★★ ★★★★★ Best für Einsteiger
Cloud (AWS, Azure, Hetzner Cloud) 40–150 € ★★★★☆ ★★★★☆ Skalierbar, teuer
Eigene Hardware (Colocation) ab 80 € ★★★★★ ★★☆☆☆ Volle Kontrolle

Auf hostazar.com findest du dedizierte Server mit vorinstalliertem Linux-Image (Ubuntu 22.04 LTS oder Debian 12), bei denen SteamCMD und alle Abhängigkeiten bereits eingerichtet sind. Der Vorteil: Du musst keine 30 Minuten Installationszeit einplanen, sondern kannst direkt mit der Serverkonfiguration loslegen.

Bei Hetzner bekommst du zum Beispiel den AX41-NVMe für rund 44 €/Monat mit Ryzen 5 3600, 64 GB DDR4 ECC, 2 × 512 GB NVMe und 1 Gbit/s Anbindung – ein extrem starkes Angebot für bis zu 40 Spieler. Die Einrichtung erfordert allerdings mehr Eigeninitiative.

Wer maximale Skalierbarkeit benötigt, fährt mit Hetzner Cloud oder AWS Lightsail gut, da Ressourcen minutengenau angepasst werden können. Allerdings zahlt man für CPU-Credits in Stoßzeiten schnell das Doppelte, und die IO-Performance ist nicht immer mit dedizierter NVMe-Hardware vergleichbar.

Vorbereitung: Betriebssystem und Grundkonfiguration

Für Soulmask-Dedicated-Server empfehlen wir Ubuntu 22.04 LTS oder Debian 12 als Basis. Beide Distributionen sind langzeitunterstützt, haben riesige Communitys und alle nötigen Pakete in den Repos. Windows Server funktioniert ebenfalls, kostet aber Lizenzgebühren (ca. 30 €/Monat extra) und verbraucht deutlich mehr RAM.

Nach der Installation des Grundsystems solltest du zuerst alle Pakete aktualisieren und SteamCMD-Abhängigkeiten installieren:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y
sudo apt install -y lib32gcc-s1 lib32stdc++6 libsdl2-2.0-0 \
  libcurl4-gnutls-dev libgl1-mesa-glx screen htop ufw
sudo adduser steam
sudo -u steam -s
mkdir -p ~/steamcmd && cd ~/steamcmd
curl -sqL "https://steamcdn-a.akamaihd.net/client/installer/steamcmd_linux.tar.gz" | tar xzf -

Diese Schritte legen einen separaten steam-User an, der den Server-Prozess später nicht mit Root-Rechten ausführt – ein wichtiger Sicherheitsaspekt. screen oder tmux sorgt dafür, dass der Server nach Logout weiterläuft, und ufw ist die minimalistische Firewall-Lösung für Ubuntu.

Die Grundkonfiguration der /etc/sysctl.conf sollte für Gaming-Server optimiert werden, um TCP-Throughput zu maximieren. Setze folgende Werte, gefolgt von sudo sysctl -p:

net.core.rmem_max=16777216
net.core.wmem_max=16777216
net.ipv4.tcp_rmem=4096 87380 16777216
net.ipv4.tcp_wmem=4096 65536 16777216
net.ipv4.tcp_congestion_control=bbr
net.core.default_qdisc=fq

Das aktiviert das BBR-TCP-Congestion-Control von Google, das auf Linux 5.x-Kernels verfügbar ist und den Durchsatz bei Latenz-spikes um bis zu 20 % verbessern kann – gerade bei Spielern mit weiter entfernten Internet-Anbindungen ein spürbarer Unterschied.

Soulmask Dedicated Server via SteamCMD installieren

Die Installation des Soulmask Dedicated Servers erfolgt über SteamCMD. Logge dich als steam-User ein und starte SteamCMD im ersten Schritt mit anonymem Login:

cd ~/steamcmd
./steamcmd.sh +login anonymous \
  +force_install_dir /home/steam/soulmask \
  +app_update 3018620 validate \
  +quit

Die App-ID 3018620 entspricht dem offiziellen Soulmask Dedicated Server-Tool. Sollte sich diese ID durch Updates ändern, findest du die aktuelle Nummer in der SteamDB oder in der offiziellen Ankündigung des Studios. Nach erfolgreichem Download sollten sich im Zielordner mehrere .exe- und .dll-Dateien sowie die SoulmaskServer.sh befinden.

Lege nun ein dediziertes Verzeichnis für Savegames, Logs und Configs an. Die saubere Trennung erleichtert spätere Backups erheblich:

mkdir -p /home/steam/soulmask/Saved/{Logs,Config,SaveGames}
cd /home/steam/soulmask
chmod +x SoulmaskServer.sh
./SoulmaskServer.sh

Beim ersten Start generiert der Server automatisch eine Standard-Konfiguration in Saved/Config/LinuxServer/GameUserSettings.ini. Diese Datei ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt für alle Gameplay-Parameter und sollte umgehend angepasst werden, bevor Spieler connecten.

Wir empfehlen, den Server zunächst 10 bis 15 Minuten laufen zu lassen, um die Welten-Generierung abzuschließen. Soulmask prozedural generiert beim ersten Start eine vollständige Spielwelt – das beansprucht CPU und RAM stark, normalisiert sich aber nach etwa einer halben Stunde.

ServerConfig.ini optimal einstellen

Die zentrale Konfigurationsdatei GameUserSettings.ini bietet dutzende Parameter. Die wichtigsten Werte für einen 20-Spieler-PvE-Server findest du hier:

[/Script/Soulmask.SoulmaskGameMode]
ServerName=Mein Soulmask Server
MaxPlayers=20
ServerPassword=geheim123
AdminPassword=admin_super_safe
bPVP=False
bUseBattlEye=True
DifficultyLevel=2
DayCycleSpeed=1.0
NightCycleSpeed=1.0
XP倍率=1.0
DropItemRate=1.5
HarvestRate=2.0
bAllowGlobalChat=True
bShowCrosshairInFirstPerson=True
bEnableVoiceChat=True
bServerAdminLogs=True

Für PvP-Server empfehlen sich kürzere Tage (DayCycleSpeed=0.5), höhere Harvest-Raten für aktives Gameplay und ein deaktiviertes BattlEye, falls du eigene Anti-Cheat-Lösungen einsetzt. Die DifficultyLevel-Werte reichen von 1 (Easy) bis 5 (Hardcore) – Level 2 oder 3 sind für Einsteiger-Gruppen ideal.

Performance-relevante Einstellungen wie MaxStructuresInRange und MaxItemsInContainer sollten nicht zu hoch gesetzt werden, da sie direkt in den RAM-Verbrauch durchschlagen. Ein guter Kompromiss für 20 Spieler: 5.000 Strukturen pro Chunk, 200 Items pro Container.

Speichere die Datei und starte den Server neu, damit alle Änderungen übernommen werden. Eine Konfigurationsänderung zur Laufzeit ist über set ServerName "Neuer Name" in der In-Game-Konsole möglich, persistente Werte müssen aber zwingend in der .ini-Datei stehen.

Ports, Firewall und Netzwerk-Konfiguration

Soulmask nutzt standardmäßig zwei Ports: 7777/UDP für die Game-Kommunikation und 27015/UDP für die Steam-Server-Query. Zusätzlich ist 27015/TCP für Steam-Server-List und Workshop-Downloads erforderlich. Öffne diese Ports in der Firewall:

sudo ufw allow 7777/udp comment "Soulmask Game"
sudo ufw allow 27015/udp comment "Soulmask Query"
sudo ufw allow 27015/tcp comment "Soulmask Workshop"
sudo ufw enable
sudo ufw status verbose

Solltest du mehrere Soulmask-Instanzen auf demselben Server betreiben, addiere pro Instanz +10 zum Basis-Port. Server 2 läuft also auf 7787/27125, Server 3 auf 7797/27235 usw. Das schliesst Port-Kollisionen zuverlässig aus.

Auf hostazar.com-Servern ist die Firewall bereits vorkonfiguriert, und Traffic-Filter auf OSI-Layer-3/4 blockieren DDoS-Attacken automatisch bis 480 Gbit/s. Wer bei Hetzner oder OVH hostet, sollte unbedingt die kostenlosen DDoS-Protection-Dienste aktivieren oder einen externen Anbieter wie Path.net oder Cloudflare Spectrum vorschalten.

Für die korrekte Bandbreiten-Berechnung gilt: Pro aktiver Spieler rechnet man etwa 50–80 kbit/s Upstream. Bei 30 Spielern liegt der Bedarf also bei rund 2,5 Mbit/s – das meiste schluckt die initiale Welten-Synchronisation beim Connect, danach sind 1,5 Mbit/s realistisch.

Performance-Tuning für große Welten

Bei wachsender Spielerzahl und vielen Stunden Spielzeit wird die Performance zum kritischen Faktor. Soulmask speichert zwar inkrementell, doch der Working-Set des Servers wächst stetig. Drei Hebel bringen den größten Effekt:

1. Savegame-Komprimierung aktivieren: In GameUserSettings.ini den Parameter bCompressSaves=True setzen. Das reduziert die Disk-IO drastisch und beschleunigt Auto-Saves um Faktor 3.

2. View-Distance anpassen: Der Default-Wert von 12.000 Units ist für 60-Spieler-Server zu hoch. Reduziere auf 8.000 für spürbar bessere Frametimes, ohne dass Spieler Abstriche bei der Sichtweite bemerken:

ServerViewDistance=8000
ClientViewDistanceMultiplier=1.0
bDisableDynamicShadowsOnServer=True

3. Regelmäßige Neustarts: Plane tägliche Restarts ein. Soulmask hat einen bekannten Memory-Leak in der Pathfinding-Routine, der sich erst nach 18–24 Stunden deutlich zeigt. Ein Cronjob um 05:00 Uhr morgens mit 5-minütigem Save, Restart und Warm-up hält den RAM-Verbrauch dauerhaft unter 24 GB.

Monitoring ist Pflicht: Installiere netdata oder Prometheus + Grafana für Echtzeit-Visualisierung von CPU, RAM, Disk-IO und aktiven Spielern. Auf hostazar.com ist das Monitoring-Dashboard standardmäßig inklusive.

Mods und Workshop-Integration

Die Soulmask-Community hat 2025/2026 eine rege Modding-Szene entwickelt. Beliebte Mods sind QoL-Verbesserungen, zusätzliche Bauanleitungen, neue Waffen und Balancing-Adjustments. Die Integration erfolgt über den Steam-Workshop:

cd ~/steamcmd
./steamcmd.sh +login anonymous \
  +force_install_dir /home/steam/soulmask \
  +workshop_download_item 3018620 <WORKSHOP_ID> \
  +quit

Die <WORKSHOP_ID> findest du in der URL jeder Workshop-Seite. Trage die Mods anschließend in die GameUserSettings.ini ein:

[ModInstall]
ModIds=123456789,987654321,1122334455
bUseModsOrder=True
ModsOrder=123456789;987654321;1122334455

Wichtig: Mods müssen auf dem Server exakt in der gleichen Version vorliegen wie beim Client. Andernfalls kommt es zu Desyncs und Verbindungsabbrüchen. Wir empfehlen, Mods einmal wöchentlich zu aktualisieren und vor jedem Update ein Vollbackup zu erstellen.

Eine Mod-Datenbank von mehr als 15 Mods führt auf einem 30-Spieler-Server zu spürbaren Ladezeiten beim Connect (bis zu 90 Sekunden). Limitiere die Anzahl aktiver Mods deshalb auf das Notwendige, und beobachte die Ladezeit im Server-Log.

Backups, Updates und Wartung

Ein professioneller Server steht und fällt mit seiner Backup-Strategie. Soulmask speichert standardmäßig alle 15 Minuten automatisch, was bei einem Crash maximal 15 Minuten Spielverlust bedeutet. Manuell solltest du zusätzlich:

  • Täglich 02:00 Uhr ein inkrementelles Backup auf einen separaten Mount legen
  • Wöchentlich Sonntag 03:00 Uhr ein Vollbackup extern sichern (z. B. via rsync zu Hetzner Storage Box)
  • Monatlich ein Snapshot des kompletten Server-Images erstellen

Ein bewährtes Backup-Skript per Cronjob:

#!/bin/bash
DATE=$(date +%Y-%m-%d_%H%M)
tar -czf /backup/soulmask-$DATE.tar.gz \
  /home/steam/soulmask/Saved/SaveGames
find /backup -type f -mtime +14 -delete
rsync -az /backup/soulmask-$DATE.tar.gz \
  user@storagebox:/backups/soulmask/

Für Soulmask-Updates genügt ein simpler SteamCMD-Aufruf. Wir empfehlen, das Update immer erst auf einem Testserver auszuprobieren:

./steamcmd.sh +login anonymous \
  +force_install_dir /home/steam/soulmask \
  +app_update 3018620 validate \
  +quit
systemctl restart soulmask

Die validate-Option repariert gleichzeitig beschädigte Dateien, was nach abgebrochenen Downloads oder Disk-Errors Gold wert ist. Bei Major-Updates lohnt sich der Blick in die Patch-Notes, da diese oft Config-Resets mit sich bringen.

Admin-Tools und Cheat-Schutz

Als Server-Owner hast du volle administrative Kontrolle. Über die In-Game-Konsole (Standard-Taste ~) oder per RCON stehen dir hunderte Befehle zur Verfügung:

Befehl Funktion
adminlogin <Passwort> Admin-Modus aktivieren
banplayer <Name> Spieler permanent bannen
kickplayer <Name> <Grund> Spieler temporär kicken
teleport <X> <Y> <Z> Sich zu Koordinaten teleportieren
giveitem <Spieler> <ItemID> <Anzahl> Items verteilen
saveworld Manueller Save-Trigger
settime <Stunde> Tageszeit setzen (0–23)

Aktiviere BattlEye zwingend auf öffentlichen Servern. Die Anti-Cheat-Engine erkennt 95 % der bekannten Cheats für Survival-Spiele und lässt sich mit bUseBattlEye=True in der Config aktivieren. Auf privaten Community-Servern mit Vertrauensbasis kann sie deaktiviert werden, was etwa 5 % CPU-Last einspart.

Logge Admin-Aktionen immer mit. Setze ServerAdminLogging=True und rotiere die Log-Dateien wöchentlich. So kannst du Missbrauch im Team nachvollziehen und im Streitfall Beweise vorlegen.

Für granulare Rechte-Verwaltung in größeren Communitys empfiehlt sich ein externes Plugin-System wie SourceMod-Äquivalente oder eigene Bash-Skripte, die per RCON-Bridge mit Soulmask kommunizieren. Damit lassen sich Moderatoren-Rollen mit eingeschränkten Befugnissen abbilden.

Häufige Probleme und Lösungen

Zum Abschluss die häufigsten Stolperfallen beim Soulmask-Server-Hosting – und ihre Lösungen:

Problem: Server erscheint nicht in der Server-Liste.
Lösung: Steam-Server-Query-Port 27015/UDP muss offen sein, und der Server braucht eine stabile Internet-Verbindung. Teste mit netstat -tulpen | grep 27015 und mit yougetsignal.com von außen.

Problem: Spieler bekommen "Connection Timeout" trotz offener Ports.
Lösung: Häufige Ursache ist ein NAT-Loopback-Problem oder ein aggressiver DDoS-Filter. Aktiviere UPnP auf dem Router oder leite Ports manuell weiter. Bei Hetzner-Servern: iptables -t nat -A PREROUTING für Redirect-Regeln setzen.

Problem: RAM-Verbrauch wächst kontinuierlich auf 40+ GB.
Lösung: Memory-Leak in Pathfinding. Täglicher Restart um 05:00 Uhr ist Pflicht. Alternativ: SyncSaveOnRestart=True und MaxWorldSaveInterval=900 sorgen für häufigere, dafür kleinere Save-Cycle.

Problem: Mods laden, aber Clients zeigen "Outdated Mod" Meldung.
Lösung: Server und Client müssen exakt dieselbe Mod-Version nutzen. Workshop-Auto-Update aktivieren mit AutoDownloadMods=True. Spieler müssen nach Mod-Updates den Client neu starten.

Problem: World-Reset nach Server-Crash.
Lösung: Stelle sicher, dass der Server graceful heruntergefahren wird. In Linux via systemctl stop soulmask mit Timeout von 60 Sekunden, damit der laufende Save-Cycle abschliessen kann. Hard-Kills via kill -9 führen fast immer zu korrupten Welten.

Auf hostazar.com bieten wir 24/7-Support speziell für Soulmask-Server. Wenn du einen Managed-Server buchst, kümmert sich unser Team um Installation, Updates, Backups und Troubleshooting – du konzentrierst dich komplett auf deine Community.